Wissen

Kinder brauchen Musik

27. Mai 2013

Source: landofnod.com via Deanna on Pinterest

 

Natürlich brauchen auch wir Erwachsenen sie, für die ganz Kleinen und ihre Entwicklung jedoch, sind Singen und Musizieren einfach Pflicht. Musik gehört nicht umsonst zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit. Auch die Tatsache, dass das Gehör bereits im Mutterleib voll ausgereift und funktionstüchtig ist, spricht dafür, dass das Wahrnehmen von Geräuschen und Tönen sehr wichtig für uns ist. So wie auch der erste Schrei eines Säuglings zeigt, dass wir, sobald wir auf der Welt sind, unser ureigenstes Instrument, unsere Stimme gebrauchen möchten. Die Wirkung von Musik auf uns Menschen und ihre große Bedeutung für uns ist äußerst komplex. Es gibt eine Vielzahl an Studien, die den Einfluss von Musik auf Babys, Kinder und auch Erwachsene untersuchten. Es stellte sich heraus, dass insbesondere das Vorsingen, selbst Singen und gemeinsame Musizieren mannigfaltige, positive Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und des menschlichen Gehirns an sich hat.

 

 

Natürlich ist es für Kinder auch schön, Musik von einer CD zu hören, dies kommt in seiner Wirkung aber niemals dem Gesang der Eltern, Geschwister, Erzieher oder des Kindes selbst gleich. Das gemeinsame Singen und Musizieren fördert die soziale und psychische Entwicklung ebenso, wie die geistige, sprachliche und auch die motorische Entwicklung. Die Musik wirkt sehr ganzheitlich und bietet uns auf vielen verschiedenen Ebenen Reize. Sie hält das Gehirn flexibel und regt die Verknüpfung der beiden Gehirnhälften an. Der frühe Einfluss von Musik wirkt sich positiv auf die Entwicklung der sprachlichen Fähigkeiten, des logischen Denkens und räumlichen Vorstellungsvermögens, ja der gesamten Intelligenz aus. Gleichermaßen werden Kreativität und soziale Kompetenzen spielerisch gefördert. Es lohnt sich demnach definitiv seinen Kleinen mehr musikalische Reize zu bieten und viel gemeinsam zu singen. Außerdem sorgt nichts für derart entspannte und fröhliche Stimmung, wie ein kleines, lustiges Liedchen, sowohl bei Klein, als auch bei Groß. Dies ergibt sich nicht zuletzt durch den herrlichen Hormoncocktail, der für Glücksgefühle und eine starke Bindung sorgt und beim gemeinsamen Singen im Körper ausgeschüttet wird.

 

Die Bindung wird zusätzlich dadurch gefestigt, dass man Singen gemeinsam kann, ja, dass es gemeinsam sogar noch mehr Freude bringt und nicht, wie beispielsweise das Sprechen, nur im Wechsel funktioniert.

Hier einige weiterführende Links zum Thema

Wieso Musik für Kinder wichtig ist

Musik macht klug

Musik fürs Gehirn

Macht der Musik

Und hier findet ihr ganz bezaubernde Instrumente für Kinder

Ratsche, bunt

Kuckuckspfeife

Vogel Wasserpfeife

Panflöte

Sound-Eggs

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Was wir lieben | Wissen

Buddha

Buddhafigur kaufenSitzen zwei Zen-Mönche in Meditation. Sagt der eine:“ Hast Du meine Erleuchtung gesehen? Sagt der andere. Sorry, bin eingeschlafen.

Buddhas

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Allgemein | Hilfsprojekte & Aktionen

ei care, you care, we care

24. Mai 2013

Source: flickr.com via Gustavo on Pinterest

 

 

In der Geflügelwirtschaft neue Wege zu gehen und diese auf dem Markt zu erproben, sind die großen Ziele der ei care Aktion. Dem Problem, dass unser Geflügelmarkt von nur wenigen konventionellen Großbetrieben beherrscht wird, deren Augenmerk ausschließlich auf Kostenoptimierung liegt, wird hier der Kampf angesagt. Auch Bio Betriebe sind, vor allem was die Zucht der Tiere angeht, leider sehr abhängig vom konventionellen Markt, dies möchte  ei care verändern.

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Allgemein | Was wir lieben

Buchtipp: Wolf-Dieter Storl // Der Selbstversorger

21. Mai 2013

Ich habe am Wochenende ein ganz tolles Buch entdeckt
und mit diesem Buch dessen Autor, einen sehr faszinierenden Menschen,
Wolf-Dieter Storl, ein Ethnobotaniker, der während Ende des zweiten Weltkrieges in Ostdeutschland geboren und als kleines Kind mit seinen Eltern in die USA ausgewandert ist. Dort entdeckte er seine Liebe zur Natur.
„Ich begriff, dass die Menschen die Welt in zwei Seiten teilten: Da gab es auf der einen Seite die Natur, die Wildnis, das Böse – und auf der anderen Seite die Zivilisation, die geordnete Welt, das Gute. Indem ich den Baseballschläger weggeworfen hatte, hatte ich mich – ohne dass es mir bewusst war – für das Wilde, für die ungezähmte Natur entschieden. Von nun an verbrachte ich jede freie Minute im Wald, in der freien Natur. Es gab ein Universum zu entdecken.“

Selbstversorger

Er studierte Botanik und Anthropologie und wurde Dozent für Soziologie und Anthropologie an der Kent State University.
1974 bekam er seinen Doktortitel Dr. phil. der Ethnologie. Danach folgten Lehraufträge in Europa und den USA.
Viele Reisen und vor allem sein mehrjähriger Aufenthalt in Indien, brachten ihn „zurück auf den Boden“ und zur Erde im wahrsten Sinn des Wortes.
Er siedelte mit seiner Frau über nach Deutschland und lebt seitdem als Selbstversorger auf einem ehemaligen Rittergut in einem Wald im Allgäu.
Er schreibt viele Bücher über die indische Mythologie, über Heilkräuter, Gemüse und das Gärtnern.
In seinem Buch „Der Selbstversorger“ schreibt er auf eindrucksvolle, leicht zugängliche Weise über den Umgang mit der Natur, den Zugang zu den Pflanzen, gibt tolle Gärtnertipps, auch für absolute Einsteiger und besticht durch seinen Humor und seine authentische, liebevolle Sicht auf die Welt.
Er gibt unzählige fundierte Infos, Tipps und Anleitungen für den Anbau von Gemüse, die Sammlung von Wildkräutern, für Schädlingsbekämpfung ohne Chemie und noch viel mehr.

und hier noch ein Video einer seiner „Vorträge“.
Viel Spass dabei 😉

 

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