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Bienen sterben – Schutz durch Verbot von Pestiziden

7. Mai 2013

das Sterben der BienenNach jahrelangen Protesten und sicher weil die Not drängt will die EU nun Bienen besser schützen.
Bienen sind für die menschliche Nahrungskette unverzichtbar.

Sie gehören zu den wichtigsten Tieren der hiesigen Landwirtschaft. Ohne sie und andere wilde Bestäuber von Blüten wie Wildbienen, Fliegen, Schmetterlingen, Käfer, Fledermäuse und Vögel, stünde es schlecht um unsere Ernährung. Zwar werden Pflanzen, die uns die Grundnahrungsmittel liefern wie Weizen oder Reis, mit Hilfe des Windes bestäubt. Dennoch schätzt die Welternährungsbehörde FAO, dass 30% der Ernährung auf der Bestäuberleistung der Bienen beruht. Zudem tragen Bienen maßgeblich zum Erhalt von Wild- und Kulturpflanzen bei, ihre ökologische Bedeutung ist daher beträchtlich.

Schon seit einigen Jahren beklagen Imker ein stark zunehmendes Sterben von Milliarden von Bienen.
Als Ursache hierfür stehen schon lange landwirtschaftliche Pestizide in Verdacht, doch bisher konnten sich die EU Länder nicht auf Maßnahmen zum Schutz der Bienen einigen.

Eigentlich auch logisch klingt der Verdacht von Forschern die behaupten das Bienen über den Nektar und Pollen Rückstände von Pflanzenschutzmitteln aufnehmen. Die Schadstoffe wirken dann wohl wie ein Nervengift und stören den Orientierungssinn der Insekten erheblich. Als Folge finden die orientierungslosen Bienen nicht zurück in den Bienenstock und sterben.

Nun jedoch will die EU drei Pestizide für den Anbau von Mais, Sonnenblumen, Raps sowie Baumwolle verbieten. Vorerst erlaubt bleiben ebenfalls in Verdacht stehende Chemikalien für Wintergetreide und Pflanzen, die keine Bienen anlocken.

Angebliches Zitat von Albert Einstein
Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr“.

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