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Das Sterben der Bienen – EU will Pestizide verbieten

2. Februar 2018

BienensterbenBienen sind für die menschliche Nahrungskette unverzichtbar. Die EU will sie nun künftig besser schützen.

Die Biene gehört zu den wichtigsten Tieren der hiesigen Landwirtschaft. Ohne sie und andere fleißige wilde Bestäuber von Blüten wie Wildbienen, Schmetterlingen, Fliegen,  Käfer und Vögel, stünde es schlecht um unsere Ernährung. Die Welternährungsbehörde FAO, geht davon aus dass 30% der Ernährung auf die Bestäuberleistung der Bienen zurück zu führen ist.Bis zu 75% unserer Kulturpflanzen wären von einem Produktivitätsrückgang betroffen, Pflanzen, die zwar nicht auf Platz eins unseres Speisezettels stehen, die aber zu den nahrhaftesten und beliebtesten Nutzpflanzen gehören  darunter viele wichtige Obstsorten und Gemüsearten wie Äpfel, Erdbeeren, Tomaten, Mandeln sowie Futterpflanzen.

Schon seit vielen Jahren beklagen Imker ein zunehmendes Sterben der Bienen oft sogar von ganzen Bienenkolonien.
Als Ursache hierfür gelten landwirtschaftliche Pestizide, doch bisher konnten sich die EU Länder nicht auf Maßnahmen zum Schutz der Bienen einigen.

Die Bienen nehmen über den Nektar und Pollen Rückstände von Chemikalien auf. Die Schadstoffe wirken dann im Körper wie ein Nervengift und stören den Orientierungssinn der Insekten. Die orientierungslosen Bienen finden dann nicht zurück in den Bienenstock und sterben.

Nun jedoch will die EU drei Pestizide für den Anbau von Mais, Raps, Sonnenblumen  sowie Baumwolle verbieten. Vorerst erlaubt bleiben ebenfalls in Verdacht stehende Chemikalien für Wintergetreide und Pflanzen, die keine Bienen anlocken.

 

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