Beifuß

Beifuß / Beifußkraut (Artemisia vulgaris)

Herkunft: Europa, Nordamerika, Asien

Den Angelsachsen wurde Beifuß als eines der neun heiligen Kräutern geschenkt. In der frühen Volksmedizinverwendete man Beifuß bei Epilepsie und Hysterie. Es fand Verwendung bei Geisteskrankheiten die man auf böse Dämonen und Geister zurückführt. Auch wurde Beifuß gegen zahlreiche Frauenbeschwerden und Verdauungsprobleme eingesetzt und sollte außerdem auf magische Weise stärken und schützen.

Eigenschaften und Wirkung von Beifuß

herber, würziger Duft

Anwendung von Beifuß: bei Appetitlosigkeit, gegen müde Füße, gegen Blähungen, bei Blasenentzündung, Chronische Eierstockentzündung, Durchblutungsstörungen, Durchfall (chronisch), Frauenheilkunde, Gallenschwäche, Gebärmutterkrämpfe,
Geburt, Hämorrhoiden, Kalte Füße, Kalte Hände, Menstruationsbeschwerden, Mundgeruch, Muskelkater, Müde Beine, Nervenanspannung, Neuralgien, Periodenschmerzen, Schlafstörungen, Übelkeit, Unruhe,Verdauungsprobleme, Wechseljahrsbeschwerden,

Beifuß Heilwirkung: antibakteriell, antimykotisch, appetitanregend, beruhigend, durchblutungsfördernd, galletreibend, krampflösend, menstruationsfördernd, stärkend, verdauungsfördernd, wehenfördernd,

Verwendete Pflanzenteile: das ganze Kraut, Wurzel

Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Bitterstoffe, z.B. Sesquiterpenlactone, Flavonolglykoside, Inulin, Vitamine, äther. Öl mit: Cineol, Kampfer, Thujon

Sammelzeit: Kraut: Juli / September, Wurzel: Spätherbst

Wird zum Schutz gerräuchert, zum helsehen und zum Bannen von bösen Elementen.

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