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Wissenswertes über Kosmetik Produkte

2. Januar 2018

Wissenswertes über Kosmetik ProdukteNeben den wohlklingenden Namen der Schönheitswirkstoffe auf einer Verpackungsrückseite stehen auch viele andere Fachbegriffe auf Kosmetikverpackungen mit denen viele oft nichts anfangen können.
Einige sind auch zwingen Notwendig für Kosmetika, manche findet man sogar in Naturkosmetik, andere wiederum sind mehr als Bedenklich. Es sind Substanzen wie Ceramide, Tenside, Silikone, Glycerin oder Emulgatren.
Auf viele dieser Substanzen muss ein zertifiziertes Naturkosmetik gott sei Dank verzichten wie zum Beispiel: Silikone und /oder Polyethylenglykole, diese finden sich wiederum all zu oft auf konventionellen Kosmetik Produkten.Die zunehmende zahl an Naturkosmetik Kunden schätzt nicht nur das was drin ist sondern zunehmend auch das was eben nicht in der Creme oder der Lotion drin ist.

Einer der Inhaltsstoffe sind Ceramide, sie stammen von der Hornschicht ab und werden biotechnologisch aus Hefezellen hergestellt. Sie erzeugen eine natürliche Schutzbarriere und schützen die Haut vor dem Austrocknen. Zudem verhindern sie das Eindringen von Fremdstoffen.

Da sich das feuchtigkeit bringende Wasser und die pflegenden ätherischen Öle bedingt durch ihre chemische Struktur von Haus aus nicht mischen lassen benötigen viele Kosmetika Emulgatoren. In der Naturkosmetik verwendet man ausschließlich pflanzliche oder tierische Fette die den haut-eigenen Lipiden ähneln.

Auch Glycerin findet man sowohl in konventioneller Kosmetik als auch Naturkosmetik. Naturkosmetikhersteller verwenden oft Bio-Glycerinn, welches bei der Spaltung pflanzlicher Fette entsteht. Der Zuckeralkohl fördert die Elastität der Haut und wirkt wasserbindend.

Das feuchtigkeitsbindende Hyaluronsäure wird in der Naturkosmetik durch den Einsatz von Mikroorganismen gewonnen. Es macht die Haut glatt und straff und befindet sich oft in Anti-Aging Pflegeprodukte.

Nun kommen noch einige Stoffe die nur in der konventionellen Kosmetik zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel Parabene. Es steht in Verdacht auf die Hormone zu wirken bedingt durch ihre östrogen-ähnliche Wirkung . Parabene sind daher in der Naturkosmetik verboten.

PEG Emulgatoren werden in Kosmetika als oberflächenaktive Hilfsstoffe verwendet. Sie dienen je nach Zusammensetzung als Lösungsvermittler und sind Stoffe die die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. Auch ihnen wir eine Hautschädigung nachgesagt und sind ebenfalls in der Naturkosmetik verboten.

Silikon hingegen findet man nicht nur in konventioneller Kosmetik sondern in vielen herkömmlichen Produkten. Sie sorgen für ein glattes und geschmeidiges Haut- und Haargefühl. Silikone haben kein Pflegeeffekt sondern trocknen die Haut aus. Zudem werden auch ihnen schädigende Wirkungen nachgesagt.

Abschließend sind noch Tenside zu erwähnen, dies sind aggressive synthetische Stoffe die für die reinigende Wirkung in Kosmetikprodukten verantwortlich sind. Sie können den natürlichen Hautschutzfilm angreifen.
In der Naturkosmetik basieren Tenside auf Kokos oder Zuckerbasis.

Ähnlich wie beim Essen ist auch in der Kosmetik der Unterschied zwischen konventioneller und Naturkosmetik unserer Meinung nach gravierend. Echte Pflege muss wie es schon das Wort sagt pflegen und nicht schädigen. Ein kurzzeitig gutes Gefühl nach der Anwendung bedeutet noch lange nicht eine lang-anhaltende Pflege.

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